Honigmanufaktur

Unser Honig

Bevor überhaupt ein Tropfen Honig im Glas landet, sind sehr komplexe Arbeitsschritte notwendig – vor allem für die Biene!

Für 300 g Honig sammelt die Biene auf 20.000 Flügen 1 L Nektar aus den Blüten. Dabei beträgt der Wassergehalt von Nektar 50-80%,
der unseres Bio-Honigs aber unter 18 %.

Die Bienen geben den frischen Nektar untereinander weiter und lagern ihn zwischendurch immer wieder in den Waben. Dies geschieht zum einen damit der Nektar weiter mit Fermenten angereichert und zum anderen damit er trocknet. Speziell der Blütennektar hat einen hohen Wassergehalt von bis zu 80%. Die Biene trocknet den Honig, indem sie ihn wiederholt aus ihrem Magen hochwürgt und als kleinen Tropfen, der sich am Rüsselansatz bildet, der trockenen warmen Luft im Bienenstock aussetzt.
So wird der Honig bis auf einen Wassergehalt von 30-40% getrocknet.

Jetzt können die Bienen den Honig nicht mehr aktiv trocknen, da er schon zu dickflüssig ist. Daher wird er in den offenen Waben gelagert und dort “passiv” weiter getrocknet, indem die Bienen die warme feuchte Luft im Inneren ins Freie befördern und sie durch kühlere Luft von außen ersetzen. Diese Luft wird im Bienenstock erwärmt und nimmt dabei Feuchtigkeit auf. Der Wassergehalt im Honig sinkt so auf unter 20%.

Fertiger Honig besteht aus unterschiedlichen Zuckern, Enzymen, Aminosäuren, organischen Säuren, Mineralstoffen (v.a Kalium), Vitaminen (v.a Vitamin B3 und C) und Pollen, insgesamt hat man über 180 Inhaltsstoffe in Honig gefunden. Honig ist zwar kein Allheilmittel, hat aber eine antibakterielle, entzündungshemmende, desinfizierende und wundheilungsbeschleunigende Wirkung.

Unser Honig wird selbstverständlich bei der Verarbeitung weder erwärmt noch anderweitig behandelt. Einen Teil des Honigs bekommen unsere Bienen zusammen mit einem Bioland-Rübenzucker-Sirup und einer 7-Kräutermischung als Futter für den Winter zurück.

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